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Mai 1949
Der FFC spielt als “Fortuna” um die Deutsche Meisterschaft:

Vor über 50 Jahren sorgte “Fortuna” Freiburg für den ersten sportlichen Höhepunkt nach dem Krieg. Am 09. Mai 1949 kam es in Villingen zu einem Entscheidungsspiel zwischen “Fortuna” Freiburg und Tübingen um den Titel der Zonenliga Süd. Die Freiburger “Fortuna” war dem Gegner in jeder Beziehung klar überlegen und siegte deutlich mit 5:0 Toren. Mit diesem Ergebnis waren die Schwaben sogar noch gut bedient. Die Tore für die starken Freiburger erzielten: Rudi Bantle (2), Albert Liechty (2) und Heinz Flöhl. Der Meister “Fortuna” mußte nun gegen den Meister der Zonenliga Nord, den damals überragenden 1.FC Kaiserslautern, antreten. Am 16. Mai verfolgten 10.000 Zuschauer das Spiel der “Fortuna” auf dem Betzenberg. Für “Fortuna” trat damals an: Stöcklin, Dehner, Röselmeier, Fösel, Scherer, Reich, Bantle, Ketterer, Carli, Liechty und Kopp. Der 1.FCK spielte mit Hölz, Hupperts, Kohlmeyer, Liebrich I, Liebrich II, Klee, Grewnig, F. Walter, O. Walter, Basler, Abel. Gegen die Mannschaft der Walter-Brüder mußte sich die “Fortuna” mit 0:4 (Tore: 3 x Fritz und einmal Ottmar Walter) geschlagen geben. Im Rückspiel in Freiburg erlebten 12.000 Zuschauer eine verdiente 3:6-Niederlage der Fortuna gegen den übermächtigen Gegner vom Betzenberg. Alle drei Freiburger Tore erzielte damals Albert Liechty. Nach dieser Niederlage mußte “Fortuna” am 30. Mai 1949 in einem Qualifikationsspiel gegen Wormatia Worms in Rastatt spielen. Der Sieger dieser Partie stand im Achtelfinale um die Deutsche Meisterschaft! Die “Fortuna” erspielte sich durch Flöhl, Scherer und Reich zwar etliche Torchancen, konnte sie jedoch leider nicht verwerten. Letztendlich gewann die Wormser Wormatia glücklich mit 3:0 Toren und spielte weiter um die Deutsche Meisterschaft: “Alle Aufopferung der Abwehr war umsonst, weil es der Sturm nicht fertigbrachte, Tore zu schießen”, klagte damals Prof. Dr. Glaser nach der ernüchternden Niederlage.