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Verbandsliga Südbaden

Sa., 23.09.17, 14.30h

    
  Freiburger FC      SV Linx

Den Spielball für die Partie gegen den SV Linx spendete:
Treppenbau Dufner, Winden im Elztal. Herzlichen Dank!  

SV Linx
Gegründet: 19. Juni 1949
Vereinserfolge:
Südbadischer Pokalsieger: 1994
Verbandsligameister: 1993, 2003, 2005, 2007, 2010
Südbadischer Pokalsieger: 1994
Stadion: Hans-Weber-Stadion: Fassungsvermögen: ca. 3000 Zuschauer
Mitgliederzahl: ca. 350
6 Mannschaften, 2 Senioren und 4 Jugendmannschaften 

SVL-Trainer Sascha Reiss: „Wir wollen dahin, wo die Musik spielt!“
Der SV Linx konnte in den letzten 24 Jahren gleich fünf Mal den Titel gewinnen und sechs Mal glückte der Aufstieg in die Oberliga Baden-Württemberg, wo man sich jedoch nie dauerhaft halten konnte. Während Lokalrivale Kehler FV etliche Jahre im Oberhaus kickte, musste der SVL eine Klasse tiefer um Punkte spielen. Auch im Vorjahr gelang es unter dem damals neuen Trainer Sascha Reiss nicht, um den Aufstieg mitzuspielen. Mit 51 Punkten landete der SVL mit 25 Punkten Rückstand auf Vizemeister FFC abgeschlagen auf dem 5. Platz, immerhin noch vor dem Lokalrivalen Kehler FV. Sascha Reiss: „Zehn Punkte mehr und das Erreichen des Pokalfinales fehlten, dann wäre es eine gute Saison gewesen.“ Auch in seiner 28. Verbandsligaspielzeit ging der SVL im Sommer, wie eigentlich jedes Jahr, als einer der Titelanwärter ins Rennen. „Wir wollen dahin, wo die Musik spielt, das ist immer der Anspruch des SV Linx“, so SVL-Coach Sascha Reiss vor Rundenbeginn. Nach der doch etwas enttäuschenden letzten Runde wurde der Kader mit acht Neuzugängen gezielt verstärkt, darunter Manuel Vollmer und Adrian Vollmer (beide Offenburger FV), die bereits Oberligaerfahrung mitbringen. Vor allem peilte man beim SVL in dieser Saison mehr Siege als im Vorjahr an, denn mit 12 Remis kann man auf Dauer nicht mit der Spitze mithalten. „Wenn ich könnte, wie ich wollte, würde ich total offensiv spielen lassen. Aber die 12 Unentschieden der letzten Saison haben gezeigt, dass ich mein Augenmerk auf gute Abwehrarbeit richten muss“, so Sascha Reiss vor Saisonstart. Mit großem Optimismus ging der SVL, deren Präsident und Vereinsikone Hans Weber nun seit 58 Jahren(!) an der Spitze des Vereines steht, in diese Runde. 

Mit einem klaren 5:1-Heimsieg über den 1. SV Mörsch und einem 1:0-Zittersieg beim FC Neustadt startete der SV Linx erfolgreich in die Saison 2017/18. Auch die nächsten vier Begegnungen, darunter ein Heimsieg im Spitzenspiel gegen den 1. FC Rielasingen-Arlen, konnten gewonnen werden und damit grüßte der SVL bald von der Tabellenspitze. Allerdings musste Trainer Reiss mit Marc Rubio und David Göser verletzungsbedingt gleich am Anfang der Runde auf zwei wichtige Offensivspieler längerfristig verzichten. „Einen Stürmer wie Marc Rubio kann man nicht gleichwertig ersetzen“, so Reiss. Rubio, der im Vorjahr nicht weniger als 28 Saisontore erzielte, fällt wohl auch für das Spitzenspiel beim FFC noch aus. Vor dem Heimspiel gegen den 1. FC Rielasingen-Arlen konnte der SVL dann noch einen weiteren Stürmer verpflichten. Mit Piakai Henkel, der ja bereits früher seine Kickschuhe für den SVL schnürte, zog man einen Mann an Land, der sich noch als Glücksgriff erweisen könnte. Der Torjäger, den sich beim Bahlinger SC nicht durchsetzen konnte, war bisher sieben Mal erfolgreich für seine Farben. „Er hatte natürlich einen tollen Start mit 4 Toren in gerade mal 120 Spielminuten. Ich freue mich aber auch schon, wenn ich beide Topstürmer zur Verfügung habe“, so der SVL-Trainer Reiss in einem Interview in Doppelpass. „Wir möchten zumindest in der Verbandsliga immer oben dabei sein. Ob es dann für ganz vorne reicht, liegt nicht immer in eigener Hand“. 

Nicht nur in der Punkterunde läuft es derzeit rund beim Verein aus Rheinau. Auch im Rothaus-Pokal steht man nach Erfolgen über den TuS Oppenau und den VfB Bühl im Achtelfinale und spielt am Tag der Deutschen Einheit beim SC Lahr, wo man ja erst vorletzte Woche etwas glücklich mit 2:1 gewinnen konnte. „Die Niederlage ist bitter, aber Linx ist auch nicht umsonst Tabellenführer. Die individuelle Klasse Adrian Vollmers hat heute den Ausschlag gegeben“, so der Lahrer Trainer Oliver Dewes. Am letzten Spieltag ging es für den SVL im Derby gegen den Kehler FV. In dem Derby wollte man mit einem Sieg sich weiter vom Lokalrivalen in der Tabelle absetzen und vor dem Spitzenspiel in Freiburg die weiße Weste wahren. Am Ende feierte die Reiss-Elf einen souveränen 3:0-Heimsieg über den KFV, der nach der Niederlage erst einmal den Anschluss an die Spitze verloren hat. Damit konnte der SVL bisher alle seine neun Pflichtspiele im Pokal und der Punkterunde für sich entscheiden.

Am 8. Spieltag steigt nun das absolute Gipfeltreffen der Verbandsliga der beiden derzeit wohl stärksten Teams der Liga. Geht es nach den bisher gezeigten Leistungen, sind die beiden ehemaligen Oberligisten derzeit das Maß aller Dinge in der Liga. Der Tabellenzweite, die Mannschaft mit der Offensivpower seiner bisher 32 Tore (4,57 Treffer pro Spiel!), trifft auf die beste Abwehr der Liga, die bisher gerade einmal vier Gegentore kassierte und in vier Spielen ohne Gegentor blieb. Die Zuschauer dürfen sich auf ein packendes Top-Spiel freuen und werden sicher auf ihre Kosten kommen, wenn am Ende die Punkte in Freiburg bleiben, auch nicht schlecht... Jedenfalls wird der SV Linx, nicht gerade der Lieblingsgegner der Rotjacken, für die Jungs von Trainer Ralf Eckert ein echter Prüfstein. Nur mit einer konzentrierten Mannschaftsleistung über die gesamte Spielzeit kann man gegen diesen starken Gegner bestehen. Aber die Rotjacken sind heiß auf diese Partie und wollen mit einem Heimsieg selbst die Tabellenführung übernehmen. Dabei hofft die Eckert-Truppe auf die lautstarke Unterstützung der sicher zahlreichen Fans bei diesem Top-Spiel im Contempo-Stadion!   

Der FFC und der SV Linx trafen erstmals 1987 in der Fußball-Oberliga in einem Punktspiel aufeinander. Damals gewann der FFC noch deutlich mit 4:0 Toren. Inzwischen gab es bereits 28 Begegnungen, hauptsächlich in der Verbandsliga, zwischen den beiden Mannschaften. In den 14 Spielen in Freiburg konnte der FFC erst vier(!) Partien für sich entscheiden. Ebenfalls vier Siege verbuchte der SV Linx in Freiburg. Während also in den Spielen in Freiburg es bereits sechs Unentschieden gab, sieht die Bilanz in Rheinau bei erst einem Remis anders aus. Sonst ging immer eines der beiden Teams als Sieger vom Platz. Der SV Linx dürfte wohl der „Angstgegner“ der Rotjacken sein, denn gegen kaum eine andere Mannschaft sieht die Bilanz aus FFC-Sicht so bescheiden aus, ging doch jedes zweite Spiel gegen den SVL verloren. Das Team von Trainer Ralf Eckert wird aber heute alles raushauen, um diese schwarze Serie mit einem Dreier zu verbessern...

 
Bilanz aus Sicht des FFC:
28 Spiele, 8 Siege, 6 Unentschieden, 14 Niederlagen; Torverhältnis: 40:52  

 

SV Linx  Sp. S. U. N Tore Punkte
Gesamt:  7 7 0 24:4  21
Heim:  4 4 0 17:3  12
Ausw.:  3  3 0  0  7:1 9

 

Verbandsliga Südbaden

Sa., 30.09.17, 15.30h

    
  SV Stadelhofen      Freiburger FC

 

 SV Stadelhofen  Sp. S. U. N Tore Punkte
Gesamt:  7 3 0   8:13  9
Heim:  4 2 0 5:6  6
Ausw.:  3  1 0 2 3:7 3