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"Luftduell" zwischen Riccardo Di Piazza und Matthis Eggert im Contempo-Stadion... 


Ivan Novakovic ein ständiger Gefahrenherd in der gegnerischen Hälfte...


Vor allem im Mittelfeld gab es zahlreiche Zweikämpfe... 

 

01.09.19: FFC – FC Nöttingen 0:2 (0:1)
„Wir schießen eben nicht genügend Tore. Wir müssen vor dem Tor einfach konsequenter sein“, forderte FCN-Trainer Michael Wittwer von seinen Spielern vor dem Spiel beim FFC. Nach dem Spiel gab Wittwer zu Protokoll, „dass Freiburg ein Chancenplus hatte“, doch sein Team diesmal die wenigen Möglichkeiten eiskalt ausnutzen konnte. Doch nun zum Spiel: Die Partie des FFC gegen den FC Nöttingen begann mit einer Chance der Gastgeber. Es waren gerade mal 51 Sekunden auf der Stadionuhr abgelaufen, als es lichterloh im Gästestrafraum brannte. Nach einem verunglückten Rückpass der Gäste konnte FCN-Keeper Robin Kraski mit letztem Einsatz vor dem einschussbereiten Ivan Novakovic retten. Besser machten es dann die Gäste mit ihrem ersten gefährlichen Angriff. Nach schnellem Zuspiel stand Mario Bilger völlig blank vor dem FFC-Tor und schob überlegt den Ball ins lange Eck zur Führung des FCN (10.). Nach der Führung der Gäste neutralisierten sich beide Teams im Mittelfeld. Torszenen waren zunächst Mangelware. Das Zuspiel in die Spitze war da oft etwas ungenau und fand daher selten einen Abnehmer. Mehr als Halbchancen konnte sich kein Team erspielen. Die beste Gelegenheit des FFC vielleicht in der 40. Minute: Mike Enderle zirkelte einen Freistoß auf das gegnerische Tor, doch die Kugel verfehlte das Schwarze um etwa einen Meter. Im zweiten Durchgang sollten die Gastgeber mehr Druck auf das Tor des FCN ausüben. In der 61. Minute kam ein starkes Zuspiel von Alexander Martinelli auf Marco Senftleber, der mit einem Schuss aus der Drehung denkbar knapp verzog. In der 64. Minute die bis dahin beste Gelegenheit der Partie: Nach einem Zuckerpass von Mike Enderle auf die rechte Außenbahn drang Ivan Novakovic in den Strafraum ein. Mit einem Steilpass bediente er Marco Senftleber, der jedoch im Strafraum einen Schritt zu spät kam. Mitten in die Drangphase des FFC fast das zweite Tor für den FCN: Eray Gür zog ins lange Eck ab und FFC-Keeper Niklas Schindler konnte die Kugel mit einer Glanzparade gerade noch zur Ecke abwehren (67.). Fast im Gegenzug war es dann Ivan Novakovic, der nach Zuspiel von Elias Reinhardt am gut reagierenden FCN-Keeper Kraski scheiterte (68.). Der FFC blieb am Drücker und Marco Senftleber hatte die nächste gute Gelegenheit (70.). Der Ausgleich lag in der Luft, doch dann schlugen die Gäste konsequent zu. Ernesto de Santis netzte überlegt zum 0:2 für die Lila-Weißen ein (73.). Trotz des Rückstandes gab der FFC nicht auf und drängte auf den Anschlusstreffer. In der 79, Minute bediente Ivan Novakovic Sturmkollegen Marco Senftleber, der völlig frei vor dem gegnerischen Tor auftauchte, doch der Torjäger schob den Ball am Tor vorbei. Das hätte eigentlich das 1:2 sein müssen. Vier Minuten später musste FCN-Keeper Robin Kraski erneut sein Können unter Beweis stellen, als er eine verunglückte Flanke von Felix Dreher gerade noch mit den Fingerspitzen zur Ecke abwehren konnte. Damit blieb es beim Sieg des FC Nöttingen, der damit seinen kleinen Negativlauf gestoppt hat. Für den FFC, der auf keinen Fall enttäuschte, war es die erste Saisonniederlage und die erste Heimniederlage im Contempo-Stadion seit fast 12 Monaten. Dennoch kann man auch positive Erkenntnisse aus dem Spiel ziehen, war man einem Spitzenteam wie Nöttingen, das sicher am Ende weit oben in der Tabelle stehen wird, über weite Strecken ebenbürtig und hatte man letztlich sogar die besseren Torchancen. „Die Punkte die wir heute nicht geholt haben, wollen wir auswärts irgendwo einsammeln“, so FFC-Coach Ralf Eckert. 

FFC-Trainer Ralf Eckert:
"Wir haben phasenweise ganz ganz guten Fußball gespielt. Ich bin fußballerisch sehr zufrieden. Wir haben in beiden Halbzeiten ein bisschen mehr Torchancen gehabt als der Gegner."

FCN-Trainer Michael Wittwer:
"Wir sind hochzufrieden, dass wir einen Dreier mitnehmen konnten. Das Chancenplus vor allem in der zweiten Halbzeit war auf Freiburger Seite. Wir haben mit dem Tor einen optimalen Start gehabt. Die Mannschaft hat über 90 Minuten den Vorsprung verteidigt. In der zweiten Halbzeit haben wir auch Torchancen zulassen müssen. Ich muss der Mannschaft ein Kompliment machen, dass sie sich dagegen gestemmt hat." 

FFC: Schindler, K. Senftleber, Dreher, Gehring (72. Sutter), E. Reinhardt, Martinelli, M. Senftleber, Novakovic (85. Fellanxa), Enderle, Fries (85. Moser), Eggert (78. Indjai); Tore: 0:1 (10.) Bilger, 0:2 (73.) de Santis; Zuschauer: 250;Schiedsrichter: Gaetano Falcicchio (Pforzheim)