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FFC-Keeper Niklas Schindler musste nach knapp 350 Minuten ohne Gegentor erstmals hinter sich greifen...

Nach einer 0:2-Führung und einer überlegen geführten ersten Halbzeit spielt der FFC beim SGV Freiberg, der in der zweiten Halbzeit dominierte, 2:2. Die Gastgeber begannen engagiert, wurden dabei aber nicht gefährlich. In der 11. Minute wurde FFC-Verteidiger Fabian Amrhein bei einem Angriff des FFC gefoult, der Schiedsrichter ließ aber Vorteil laufen. Marco Senftleber konnte allein aufs Tor zulaufen und zum 0:1 vollenden. Freiberg verlor dadurch seinen Elan. Der FFC war jetzt besser im Spiel und hatte das Geschehen im Griff. Kevin Senftleber verfehlte in der 30. Minute mit einem Schuss von links knapp das Tor der Gastgeber. Zwei Minuten später konnte der FFC auf 0:2 erhöhen. Nach einer Balleroberung in der eigenen Hälfte durch Elias Reinhardt passte dieser auf Ivan Novakovic, der aufs Tor zulief und kurz vor dem Torwart auf Marco Senftleber quer passte, der zum 0:2 einschob. In der 35. Minute kam ein Freistoß von links von Elias Reinhardt auf Kevin Senftleber, der mit einem Kopfball den Pfosten des Freiberger Tores traf. Nach der Pause kamen die Gastgeber mit viel Energie auf den Platz zurück. Der FFC konnte jetzt kontern. Konstantin Fries konnte Freibergs Torwart Alexander Loch in der 48. Minute nach einem Pass von Ivan Novakovic nicht überwinden. Nach 55 Minuten verfehlte Matthis Eggert nach einem Zuspiel von Hendrik Gehring das Tor der Gastgeber knapp. In der Folge kam Freiberg auch zu Chancen. Hakan Kutlu schoss von rechts knapp links am FFC-Tor vorbei (56.). Volkan Celiktas köpfte nach einer Ecke knapp am FFC-Tor vorbei (61.). Nach 68 Minuten klärte FFC-Torwart Niklas Schindler zweimal hintereinander aus kurzer Distanz großartig gegen Hakan Kutlu. Der FFC konnte sich übergangsweise vom Druck der Gastgeber befreien. In der 71. Minute wehrte Alexander Loch einen Schuss nach einer artistischen Einlage von Ivan Novakovic ab. Für den zweiten Versuch kam Fabian Amrhein vor dem Torwart zu spät. Nach 77 Minuten warf sich Kevin Senftleber auf der Gegenseite in einen Schuss von Hakan Kutlu. Dann kam Freiberg innerhalb von drei Minuten zum Ausgleich. Hakan Kutlu nahm in der 79. Minute in eine Hereingabe direkt und traf zum 1:2. Drei Minuten später kam der Ball nach einem Freistoß aus 20 Metern vor das FFC-Tor zu Spetim Muzliukaj, der Niklas Schindler zum 2:2 überwinden konnte. Bis zum Schluss hatten beide Mannschaften noch Offensivszenen, ein Tor fiel aber nicht mehr. (Bericht: Andreas Wirth) 

FFC-Trainer Ralf Eckert: 
"Wir haben von der 10. bis zur 45. Minute super aufgeräumt gespielt. Zur Halbzeit haben wir verdient geführt. In der zweiten Halbzeit haben wir nicht genügend Körner gehabt. Wir haben ein Abwehrpressing gespielt, was wir sonst nicht machen. Es war ein gerechtes Ergebnis, weil Freiberg uns 30 Minuten hinten rein gedrängt hat." 

SGV-Trainer Mario Estasi:
"Wir waren zuerst gut im Spiel. Das erste Tor ist unnötig gefallen. Freiburg hat das dann fußballerisch gut gelöst. In der Halbzeitpause war es etwas lauter. Meiner Mannschaft muss ich ein Kompliment machen, weil sie es fußballerisch gelöst hat." 

SGV Freiberg - FFC 2:2 (0:2)
FFC: Schindler, Amrhein, K. Senftleber, Garcia Stein, Dreher, Gehring, E. Reinhardt (78. Sutter), Martinelli, M. Senftleber (87. Indjai), Novakovic (80. Moser), Fries (52. Eggert); Tore: 0:1 M. Senftleber (11.), 0:2 M. Senftleber (32.), 1:2 Kutlu (79.), 2:2 Muzliukaj (82.); Zuschauer: 320; Schiedsrichter: Michael Hieber (Pfahlheim)

 

 

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