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Kevin Senftleber im Zweikampf mit Mario Marinic.

10:06.17: FFC gewinnt mit 3:2 bei der TSG Backnang!
Das hat es auch schon eine Weile nicht mehr gegeben. Die Partie TSG Backnang gegen den FFC begann mit 15 Minuten Verspätung, weil noch hunderte Fans vor den Kassenhäuschen standen. Nach der verspäteten Anpfiffzeit legten die Gastgeber los wie die Feuerwehr. Nach 6 Minuten gab es die erste Gelegenheit für die Heimelf, als Stephan Fichter mit einem Kopfball Tim Kodric prüfte, der zur Ecke klären konnte. Beim folgendem Eckball landete die Kugel beim TSG-Torjäger Mario Marinic, der aus 15 Metern abzog, doch erneut war Tim Kodric zur Stelle. Vier Minuten später gab es dann erneut Eckball für die TSG. Mario Marinic drückte per Kopfball das Spielgerät in die Maschen zur 1:0-Führung der Gastgeber. „Dieses Tempo können die niemals durchhalten“, meinte ein Zuschauer und tatsächlich bekam der FFC die Partie nach etwa 15 Minuten besser in den Griff. Die erste gute Gelegenheit gab es dann für die Rotjacken nach knapp 20 Minuten, als nach Pass von Fabian Sutter Marco Senftleber abzog und TSG-Keeper Paul Kruse per Glanzparade den Einschlag in den Winkel gerade noch verhindern konnte. Nun war der FFC auf Betriebstemperatur. In der 25. Minute erkämpfte sich Fabian Amrhein im Mittelfeld den Ball und nach kurzem Sprint legte er auf für Marco Senftleber, der die Kugel an den rechten Pfosten zimmerte. Den Abpralller drückte dann Mike Enderle gekonnt aus gut 15 Metern in die Maschen zum umjubelten 1:1. Die Gastgeber waren durch den Ausgleichstreffer sichtlich geschockt und der FFC übernahm nun die Initiative. Nur vier Minuten nach dem Ausgleich gab es an der linken Strafraumgrenze einen Freistoß für den FFC. Mike Enderle zwirbelte die Kugel in den Strafraum und Kapitän Fabian Sutter drückte den Ball per Kopf ins Schwarze zum 1:2. Drei Minuten später konnte Tim Kodric einen Kopfball von Keven Schlotterbeck (in der nächsten Spielzeit Akteur beim SC Freiburg II) entschärfen. Drei Minuten vor dem Wechsel gab es dann erneut eine dicke Gelegenheit für die Rotjacken, Nach Zuspiel von Ivan Novakovic hämmerte Fabian Sutter aus 15 Metern die Kugel nur knapp über die Latte. In der Nachspielzeit der ersten Hälfte bediente Mike Enderle seinen Mitspieler Ivan Novakovic, der frei vor dem gegnerischen Tor auftauchte, doch letztlich den Ball nicht unter Kontrolle brachte und damit eine sehr gute Gelegenheit vergab. Die zweite Hälfte begann mit einem Paukenschlag. Es waren nur wenige Sekunden gespielt, als im Strafraum des FFC TSG-Spieler Mario Marinic im Zweikampf gegen Nicolas Garcia-Stein zu Boden ging. Der Schiedsrichter zeigte sofort auf den Punkt. Eine strittige Entscheidung. Stephan Fichter verwandelte gekonnt für die TSG zum zwischenzeitlichen 2:2 (47.). Nun hatte die TSG wieder Oberwasser und der Druck auf das FFC-Tor erhöhte sich. Nach einem langen Abschlag von Tim Kodric erkämpfte sich auf der rechten Seite Marco Senftleber den Ball und drang bis in den Strafraum der TSG ein. Seinen platzierten Querpass in den Fünfmeterraum drückte Mike Enderle aus kurzer Entfernung zum 2:3 für den FFC ein (61.). Die TSG antwortete mit wütenden Angriffen, die zumeist etwas überhastet vorgetragen wurden. In der 77. Minute konnte Tim Kodric einen Abschluss von Julian Geldner abwehren. Drei Minuten später stand erneut Tim im Mittelpunkt, als er mit beherzter Fußabwehr vor dem einschussbereiten Mario Marinic klären konnte. In der Nachspielzeit gab es dann noch mal zwei gute Gelegenheiten für die Rotjacken, das Ergebnis zu erhöhen. Zunächst hatte Matthis Eggert freie Schussbahn, zögerte aber zu lange mit dem Abschluss. Kurz darauf landete ein Kopfball von Nicolas Garcia Stein knapp neben dem Tor der Gastgeber. Nach knapp 6 Minuten Nachspielzeit war dann der Auswärtssieg eingetütet und damit eine glänzende Ausgangslage erarbeitet. In einer leidenschaftlichen Partie hat die Eckert-Elf den ersten Schritt zum Oberligaaufstieg getan. Nun hat man es im Rückspiel selbst in der Hand. Die Ausgangslage ist klar. Gewinnt der FFC oder es gibt ein Remis, kehrt der FFC wieder in die Oberliga zurück. Selbst eine Niederlage mit einem Tor Unterschied, sofern Backnang da nicht mehr als zwei Treffer erzielt, würde reichen. Aber FFC-Trainer Ralf Eckert wird sich da sicher nicht auf den Taschenrechner verlassen. Die Eckert-Elf will nach der Megaspielzeit mit weit über 40 Pflichtspielen(!) noch einmal alle Kräfte mobilisieren und mit einem Heimsieg alles klar machen und sich von den Fans, die sicher in vierstelliger Zahl in den Dietenbachsportpark pilgern werden, verabschieden!    

FFC-Trainer Axel Riesterer (für den abwesenden Cheftrainer Ralf Eckert): 
„Die TSG hat losgelegt wie die Feuerwehr. Nach dem 1:0 haben die Einheimischen gedacht, dass es so weitergeht. Wir waren gnadenlos effektiv, dass wir das drehen konnten. Nach der Pause waren wir heilfroh, dass wir noch das 3:2 gemacht haben.“

TSG-Trainer Markus Lang: 
„Abgerechnet wird am Sonntag. Wir werden alles versuchen, das Ding zu drehen. Wir wollten den Spielaufbau der Freiburger unterbinden. In den ersten zehn Minuten ist uns das gelungen. Freiburg war gnadenlos im Abschluss. Nach dem 2:2 waren wir am Drücker. Meine Mannschaft hat alles versucht.“ 

FFC: Kodric, Garcia Stein, Amrhein, K. Senftleber, Sutter (71. Baumann), Novakovic (61. Erdogan), Dreher, Maier (46. Eggert), Enderle, M. Senftleber, Martinelli (78. Spoth); Tore: 1:0 (10.) Marinic, 1:1 (25.) Enderle, 1:2 (29.) Sutter, 2:2 (47.) Fichter (FE), 2:3 (61.) Enderle; Zuschauer: 2000; Schiedsrichter: Mario Hildenbrand (Wertheim)